Was wir machen

Unser erfahrenes Team bietet Ihnen eine integrative verhaltenstherapeutische Entwöhnungstherapie. In unserem Therapiezentrum bekommen Sie die notwendige Unterstützung und Stabilität, die für eine suchtmittelfreie Lebensführung sehr wichtig sind. Bei uns können Sie in einer offenen Atmosphäre an Ihren Suchtproblemen arbeiten, neuen Mut schöpfen und Weichen für ein abstinentes Leben mit mehr Lebensqualität stellen.

Unser Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, Abstinenz in alltäglichen Entscheidungen und Handlungen umzusetzen und auch in schwierigen Situationen ohne Suchtmittel auszukommen.

Eine Therapie wirft viele Fragen auf – wir beraten Sie gern in einem persönlichen Gespräch.

Unser Therapieangebot

Erstberatung

Bei einem 50-minütigen Erstgespräch besprechen wir Ihre Probleme, Vorerfahrung sowie Ihre Diagnose. Darüber hinaus erklären wir Ihnen, was eine "Basisgruppe" ist und wie Sie daran teilnehmen können.

Basisgruppe

Die Basisgruppe besteht aus sechs, jeweils 90-minütigen Modulen, die in den Räumlichkeiten der CIP Fachambulanz in der Landshuter Allee 45 stattfinden. Hier erfahren Sie mehr über Missbrauch und Abhängigkeit von Medikamenten, Wirkungen und Nebenwirkungen der Sucht, Vor- und Nachteile der Veränderung sowie Behandlungsmöglichkeiten.
Anmeldung und Vorgespräch zur Teilnahme an der Basisgruppe sind notwendig.
Das Angebot ist kostenfrei.

Ambulante Entwöhnungstherapie
  • Dauer rund 12 Monate, meist zwei Abendtermine/Woche, Einzel- und Gruppensitzungen
  • Bewährtes intensives Therapie- und Trainingsprogramm mit Ihrem Bezugstherapeuten
  • Erarbeitung von notwendigen Veränderungen in Ihrer Lebensführung
  • Erkennen und Bearbeitung von Schwierigkeiten und Rückfällen
  • Therapiesitzungen gemeinsam mit Ihren Angehörigen oder wichtigen Bezugspersonen

Therapieablauf

Die erste Therapiephase hilft Ihnen in unserem Programm anzukommen und die Therapie in Ihren Alltag zu integrieren. Neben Einzelgesprächen besuchen Sie unsere Basisgruppe und wechseln am Ende dieser Eingangsphase in den langfristigen Therapierhythmus.

Hier ist es wichtig, dass Sie und Ihr Bezugstherapeut sich kennenlernen. Was in Ihrem Leben hat Sie – sowohl positiv als auch negativ – bisher geprägt? Was ist Ihnen wichtig? Wie ist Ihre Suchterkrankung verlaufen? In der wöchentlichen Basisgruppe bekommen Sie kompetent umfangreiches Wissen über Ihre Erkrankung vermittelt.

In der zweiten Therapiephase geht es um die Stabilisierung und Steuerung der Abstinenz, den Umgang mit Suchtdruck und Festigung der Abstinenzentscheidung. Wir werden Sie unterstützen, über Verhaltensweisen nachzudenken, die Ihre Abstinenz torpedieren und Ihre Lebensgestaltung einschränken.

In dieser Phase wird intensiv an der Umsetzung des Abstinenztrainings in den Alltag, Umgang mit Rückfällen und an der Rückfallprophylaxe gearbeitet. Lebensgeschichtliche Zusammenhänge werden in Verbindung mit Ihrer Suchterkrankung gebracht, was Ihnen ermöglicht Ihren Lebensweg mit der Suchterkrankung besser zu verstehen.

Ziel dieser Behandlungsphase ist, dass Sie wieder selbstbewusster und aktiver am Leben teilnehmen, Ihren Platz in der Gemeinschaft einnehmen, sowie Ihre Bedürfnisse spüren und kommunizieren können.
In dieser intensiven Phase finden meist zwei Termine wöchentlich statt.

Spätestens in der zweiten Therapiephase möchten wir Ihre Angehörigen kennenlernen und einladen, an der Therapie teilzunehmen. Wir bieten diesen Einzeltermine, Gespräche mit Ihnen gemeinsam sowie Angehörigenseminare und auch eine offene Angehörigengruppe an.

Die dritte Phase beinhaltet die Festigung der bisherigen Veränderungen und einen Rückblick auf die erreichten Erfolge. Hier erleben sie deutlich, was Sie verändert haben, wenn Sie Ihren Alltag leben.

Hier geht es auch um den Wechsel von der therapeutischen Begleitung hin zur Selbsthilfegruppe, um Ihre wertvoll erarbeitete Abstinenz auch in Zukunft in den Anforderungen des Alltags nicht aus den Augen zu verlieren und die Kontrolle zu behalten.

Psychosomatische Reha-Nachsorge (IRENA)

Im Anschluss an eine stationäre oder ambulante psychosomatische Rehabilitation haben die Patienten die Möglichkeit, eine Rehabilitationsnachsorge in Anspruch zu nehmen, um den Rehabilitationserfolg im Alltag zu stabilisieren und zu festigen. Diese Nachsorge kann dann am Wohnort und berufsbegleitend stattfinden. Die Träger der Deutschen Rentenversicherung haben dafür spezielle Nachsorgeprogramme entwickelt.

Die Patienten der Indikation Psychosomatik erhalten die Nachsorge im Rahmen des Programms "Curriculum Hannover", welches als Gruppenprogramm einmal pro Woche für die Dauer von insgesamt 6 Monaten (25 Gruppentermine) stattfindet. Die Gruppen finden unter Leitung von Ärzten für Psychosomatische Medizin oder Psychologischen Psychotherapeuten statt, die mehrjährige Erfahrung in der Medizinischen Rehabilitation besitzen.

Eine Zuzahlung ist von den Versicherten nicht zu leisten.

Nachsorge nach stationärer Entwöhnungsbehandlung

Nach Ihrer stationären Entwöhnung begleiten wir Sie im Rahmen der Nachsorge in Ihrem Stabilisierungsprozess. Unsere Aufgabe ist, Sie dabei zu unterstützen, das Erarbeitete in Ihren Alltag zu integrieren. Die Nachsorgebehandlung dauert rund sechs Monate und findet in Abendterminen (Einzel- und Gruppensitzungen) statt.

Therapieangebot "Sucht im Alter"

Seit Juli 2015 bieten wir in der CIP Fachambulanz eine Therapiegruppe speziell für Senioren an. Die Therapie findet hier in altershomogenen Gruppen und in Einzelsitzungen statt und dauert etwa ein Jahr.

Selbsthilfegruppe

Immer dienstags und freitags nachmittags trifft sich in den Räumen der CIP Fachambulanz in der Landsberger Allee 45 unsere Selbsthilfegruppe- Diese ist offen für alle aktuellen und ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Entwöhnungsbehandlung.